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Pippo Pollina - Pressestimmen

Fränkischer Tag, Bamberg, 25. November 2009

Bamberg- Er ist gebürtiger Italiener, hat bereits eine Weltreise hinter sich, lebt in der Schweiz und singt gefühlvolle, poetische Lieder: der Liedermacher Pippo Pollina.

Auf Einladung des deutsch-italienischen Kulturvereins Mosaico italiano e.V. und der Städtischen Volkshochschule Bamberg kam der Musiker in die Domstadt. Im restlos ausverkauften großen Saal der VHS - selbst die Tribüne war besetzt- begeisterte er mit seinen Liedern satte zwei Stunden lang.

Während er zu Beginn des Konzertes nur wenige Worte verlor, zielstrebig zu seinem Keyboard lief und umgehend stimmgewaltig loslegte, wurde er im Laufe des Konzertes immer gesprächiger. Gezielt suchte er den Kontakt mit seinem Publikum. Dies gelang ihm auch auf eine wunderbare Art und Weise, indem er ein "Wunsckonzert" veranstaltete. Insgesamt hatte er sage und schreibe 135 Lieder auf seiner "Speisenkarte", aus denen das Publikum sich ihre Lieblingslieder aussuchen durften.

Hin und wieder jedoch nahm er selbst couragiert das Zepter in die Hand und spielte einfach drauflos. Dazu erzählte er auf seine charmante Art nette Geschichten, die er im Laufe der letzten Jahre beispielsweise als Straßenmusikant erlebt hatte.

Musikalisch hingegeben bot der Liedermacher die volle Bandbreite: von Rock bis zum zarten Liebeslied, vom poetischen Protestlied bis zum fetzigen Ohrwurm. Dabei begleitete er sich selbst am Keyboard, mit der akustischen Gitarre oder am Tamburin.

Inhaltlich befassten sich seine Lieder, die er überwiegend in italienischer Sprache darbot, mit Liebeslust und Liebesfrust, vom Kampf für Freiheit, Frieden, Menschenrechte und Menschlichkeit. Herausragend dabei war jedoch seine grandiose Stimme: rau, tief, sanft und subtil zugleich.

Fazit: ein sicherlich unvergesslicher Abend. Und man musste kein Italiniesch können, um von seinen Liedern angesprochen und bewegt zu werden.

von Harald Rieger

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