Pressestimmen zu Marili Machado
Eine kraftvolle Stimme gepaart mit fetzigen Gitarrenklängen und einem feurigem argentinischen Temperament, das ist Marili Machado. Die sympathische Sängerin, die als die Stimme von Buenos Aires gilt, trat am Samstagabend in der Schüüre im Schweizer Laufenburg auf und zog mit ihrer Stimmgewalt und ihrer Persönlichkeit die Zuhörer in ihren Bann. Für die hübsche Argentinierin war der Auftritt ein Leichtes. Schon nach dem ersten Lied hatte die Musikerin die Zuhörer in ihren Bann gezogen. Diese staunten nicht schlecht, als die Sängerin zeigte, welche gewaltige Kraft in ihrer Stimme und in ihr selbst steckte. Und dass das Stillsitzen auf dem Stuhl für die temperamentvolle Argentinierin gewiss nicht ihr Ding ist, zeigte sich gleich zu Beginn, als es sie mit vollem Körpereinsatz hin und wieder sogar vom Hocker riss. Das begeisterte und amüsierte die Zuhörer sichtlich und so dauerte es nicht lange, bis sich das Publikum selbst zum Takt der Musik bewegte Marili Machado, das ist eine Frau mit Musik im Blut, die zweifelsohne zu jenen Sängerinnen zählt, bei denen der Zuhörer das Gefühl hat, dass sie die Noten und den Text nicht nur mit Hilfe einer beeindruckenden Stimme umsetzt, sondern auch aus einer tiefen inneren Überzeugung heraus lebt. Das zeigte sie bei allen Liedern, die sie aus ihrem aktuellen Album "Fruto de amores" vorstellte und die stets von einem Musiker auf deutsch übersetzt wurden. Die Gitarre in ihrer Hand spielte beim Konzert eher eine untergeordnete und nebensächliche Rolle, im Mittelpunkt stand ohne Frage die Stimme von Marili Machado, die seit 2003 offizielle Kulturbotschafterin Argentiniens ist. Mit der Gitarre, die genau das tat, was Marili Machado wollte, außer, wenn sie gerade ein wenig verstimmt war, was die Sängerin mit Humor hinnahm, wurden die Lieder, die die gesamte lateinamerikanische Kultur umfasste, unterstrichen (dj). Zurück |